Bringen diese Behandlungen Komplikationen oder Nebeneffekte mit sich?
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Bei jedem Test tritt ein kleiner Risikofaktor auf, aber er ist immer minimal. Bei den meisten Verfahren arbeitet man mit Vollnarkose, wobei auch das Risiko vermindert wird.
Die hormonelle Medikation ist risikofrei, das Hauptproblem, welches hierbei auftreten könnte, ist eine Überstimulierung der Eierstöcke. Dieses Syndrom tritt auf, weil die Frau auf die Medikation im Übermass reagiert und eine exzessive Anzahl von Eizellen produziert wird, wobei Unterleibsschmerzen, ein Gefühl der Anschwellung und des Unwohlseins verursacht werden. In diesen Fällen wird die Behandlung abgebrochen, um eventuelle Risiken zu vermeiden. Die Zahl der Fälle, bei denen dies auftritt, ist sehr gering und nur in ganz wenigen Fällen ist die Einlieferung in ein Krankenhaus zur näheren Überwachung notwendig.
Weitere Risiken, die man in Betracht ziehen muss, sind diejenigen, die im Zusammenhang mit der Eizellenentnahme auftreten können – Blutungen, Infektionen oder andere Komplikationen. Auf jeden Fall lässt sich bezüglich dieser Komplikationen nicht von Prozentzahlen sondern von Promill reden. Was die angewandten Hormone anbelangt, so sind diese sicher und, abgesehen von der ungünstigen Auswirkung der Überstimulierung oder der Mehrlingsschwangerschaften, bestehen keine weiteren Risiken und auch keinerlei Verbindung zu Brust- oder Eierstockkrebs.
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