“In-Vitro-Befruchtung” (FIV)

Informationen

Anfänglich wurde die In-Vitro-Befruchtung entwickelt, wenn es darum ging, Probleme in den Eileitern zu behandeln. Heutzutage ist die FIV die effizienteste Behandlung unabhängig von der Ursache der Unfruchtbarkeit. Diese Behandlung dient auch dazu, mehr Informationen über den Grund der Unfruchtbarkeit des Paares zu bekommen.

Die FIV beginnt mit einer Hormonbehandlung, deren Ziel die gleichzeitige Reifung verschiedener Follikel in den Eierstöcken ist. Es werden mehrere Eizellen entnommen, von denen 2 bis 3 befruchtet werden und die beginnen sich zu vermehren. Es gibt allerdings viele Faktoren, die die Menge der Eizellen und ihre Befruchtung beeinflussen. Bei der Durchführung dieser Behandlung werden die Follikel 10 Tage lang durch Hormoneinspritzungen herangereift. Die Reaktion auf diese Einspritzungen wird durch Ultraschalluntersuchungen beobachtet. Danach werden die Eizellen über die Vagina entnommen. Dabei wird ein Ansaugverfahren benutzt, welches sich über Ultraschall orientiert.


Befruchtete Eizelle

Die entnommenen Eizellen werden in speziellen Platten befruchtet, wobei eine ausreichende Anzahl von Spermien hinzugefügt wird. Die befruchteten Eizellen werden so 48 Stunden lang gezüchtet. Nach dieser Zeitdauer erhält man zwei- oder vierzellige Embryos. Es werden ein bis zwei der Besten ausgewählt, um sie in die Gebärmutterhöhle zu übertragen, der Rest der Embryos, wenn ihre Qualität gut ist, können eingefroren und so zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden. Bei der Übertragung der Embryos werden diese mittels eines Plastikkatheters in die Gebärmutterhöhle gelegt.



Befruchtete Eizelle