Spezielle techniken

Informationen
Verlängerte Embrionenzüchtung.

In einigen Fällen wird die Embrionenzüchtung verlängert, um mit der größtmöglichen Sicherheit den besten Embryo auswählen zu können. Die lebensfähige Entwicklung des Embryos in der Morulenphase bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit der Schwangerschaft im Vergleich zu, beispielsweise, der Übertragung eines Embryos in der vierzelligen Phase. Man weiß, daß nur vier von 10 Embryos die Morulenphase erreichen, wenn sie gezüchtet werden. Deshalb wird diese Methode nicht als erste Behandlungsoption empfohlen, wenn man nur über eine begrenzte Anzahl von Embryos verfügt.


Embryos


Unterstützte Inkubation

In den Fällen, in denen unter dem Mikroskop der helle Streifen, der die Eizelle umgibt, dicker aussieht und von einer höheren Zähflüssigkeit ist als normalerweise, ist es möglich, die Inkubation der Embryos mittels Spezialtechniken zu ermöglichen, wobei ein Loch in der Peluzidzone gemacht oder ihre Dichte verringert wird. Diese anormale Dicke kann die Unfruchtbarkeitsursache bei manchen Paaren sein, bei denen die normale Implantation des Embyios in die Gebärmutter verändert abläuft oder unterbrochen wird.En los casos en los que la banda clara que rodea al ovocito (zona pelúcida), vista al microscopio, se visualiza más gruesa y con una viscosidad superior a lo normal, es posible facilitar la incubación de los embriones mediante técnicas especiales; haciendo un agujero en la zona pelúcida o disminuyendo su espesor. Este grosor anormal puede ser la causa de la infertilidad en algunas parejas en las que la implantación normal del e embrión en el útero se ve alterada o se interrumpe.


Genetische und chromosomische Diagnose des Embryos.

Bei einer kleinen Anzahl von Paaren beruht die Unfruchtbarkeitsursache auf Chromosomenveränderungen oder in einem einzigen Gen. Diese Veränderungen können sowohl im Sperma oder in den Eizellen. Einige dieser Genomdefekte können erkannt werden, indem die medizinische Familiengeschichte untersucht wird, ander jedoch können nur durch eine ausführliche Untersuchung erkannt werden. In manchen Fällen ist es möglich, eine chromosomische Untersuchung von  Blutproben des Paares durchzuführen, in anderen werden Untersuchungen von isolierten Genen gemacht, um die Unfruchtsbarkeitsursachen feststellen zu können.


Cromosoma.

 

Allerdings stellen nicht alle genetischen oder chromosomischen Defekte eine ausweglose Situation dar, was die Embryos anbelangt. Für die Übertragung genügt es, einen gesunden Embryo zu finden. Um dieses Problem zu lösen, wurde die sogenannte Embryobiopsie entwickelt, wobei eine oder zwei Zellen eines Embryos in der achtzelligen Phase für eine nachträgliche Untersuchung entnommen werden. Auf diese Weise werden die Zellen verschiedener Embryos entnommen, um feststellen zu können, welche Embryos chromosomische oder genetische Anomalien aufweisen und so diejenigen Embryos übertragen zu können, die normal sind.

Dieses Verfahren kann auch nachträglich ausgeführt werden mittels Fruchtwasseruntersuchung oder korionischer Biopsie, aber in diesem Fall ist der Embryo bereits in der Gebärmutter implantiert.

Diese Technik wird in unserem Zentrum ausgeführt, aber ihre Anwendung bedarf einer spezifischen Indikation. Es ist nicht legal, auf Anfrage der Eltern das Geschlecht des Embryos auszusuchen, es sei denn diese Auswahl wird mit dem Ziel, eine genetische Krankheit die vom Geschlecht abhängt, zu vermeiden.

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